Tuina I
Das chinesische Wort Tuina heißt übersetzt „drücken, schieben, greifen“ und ist ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ebenso wie Akupunktur bezieht sich Tuina auf die Leitbahnen (Meridiane) und damit auf die Akupunkturpunkte. Sie ist eine Kombination aus klassischen Massagetechniken, Akupressur, speziellen Griffen und Mobilisationen.
In der chinesischen Medizin gilt der Grundsatz: jedem Schmerz liegt eine Blockade, ein Stau zugrunde. Ziel der Tuina ist es, diese Blockade zu lösen und damit Schmerzen zu lindern und die Durchblutung zu fördern. Ebenso wirkt Tuina, wie auch die anderen Bestandteile der TCM, sehr ausgleichend und stärkend.
Tuina ist eine hochwirksame, nachhaltige Behandlungsmethode, die bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden kann:
- Störungen des Bewegungsapparates
- Allgemeinerkrankungen des Erwachsenen
- Kinderheilkunde
Die Tuina-Behandlung ist sehr leicht und schnell zu erlernen. Bei Störungen des Bewegungsapparates (Gelenke, Wirbelsäule usw.) mit Symptomen wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können sehr schnell Behandlungserfolge erzielt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Inhalt:
Teil I
- Geschichte der Tuina / Einführung in die Diagnose der TCM
- Erklärung und Einübung der Grifftechniken
- Kontraindikationen
- Praktisches Arbeiten bei folgenden Krankheitsbildern:
- „Verliegen“ / Steifer Hals
- HWS-Syndrom
- Skalenussyndrom
- Schulter-Arm-Syndrom
- Epicondylitis
- Karpaltunnelsyndrom
- Sehnenscheidenentzündung
- Überbeine
Teilnehmerkreis: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure, Heilpraktiker, sowie Schüler ab 3. Ausbildungsjahr
Gabriele Freund
Heilpraktikerin
Kursgebühr: Teil I + II: 390,00 € inkl. Skript / Material / Getränke und Frühstücksimbiss


